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Employer Branding: Das Personalmarketing

Employer Branding: Das Personalmarketing

Employer Branding darf sich nicht aufs Personalmarketing beschränken. Dennoch ist dies natürlich der wichtigste Teil der Strategie.

 Schließlich geht es ja genau darum: attraktiv zu sein für hervorragende und passende Mitarbeiter. "Der Wettbewerb findet heute zuerst auf dem Arbeitsmarkt statt", sagt Nils Abraham. "Wenn ich diesen Wettbewerb gewinne – und nur dann -, bin ich auch auf anderen Märkten erfolgreich."

Elementarer Teil des Personalmarketings sind die Stellenanzeigen (mehr …). "Formulieren Sie kurz und knackig, warum es sich lohnt, bei Ihnen zu arbeiten", rät Silke Masurat. Davon, in einer Anzeige einfach nur Aufgaben aufzulisten, hält sie gar nichts. "Vergessen Sie nicht, dass der Bewerber im Mittelpunkt steht", warnt sie. Darum müsse man gezielt auf dessen Bedürfnisse und Erwartungen eingehen.

Auch sprachlich sollte sich das Unternehmen treu bleiben: Verständlich und zur Firma passend müssen die Formulierungen daherkommen. Bilder zu verwenden, befürwortet die compamedia-Chefin: Setzen Sie zum Beispiel Bilder und Statements von Mitarbeitern ein oder Zertifikate, die Sie für Ihre Arbeitgeberleistungen erhalten haben."

Für die Gestaltung der Online-Anzeigen (mehr…) hat Silke Masurat noch einen weiteren Tipp parat: "Verlinken Sie Worte oder Bereiche in der Anzeige, um Bewerber auf verschiedene Seiten Ihrer Karrierewebsite zu führen."

Gute Karriereseiten gestalten

Die Anforderungen an Personalanzeigen, Sprache und Optik betreffend, gelten für die Gestaltung der Karriereseiten eines Unternehmens (mehr…) gleichermaßen. "Darüber hinaus müssen die Karriereseiten aber auch leicht anzusteuern sein und tatsächlich interessante Inhalte haben", sagt Nils Abraham von der Personalmarketingagentur AWS:pwu.

"Dazu gehört mehr als die aktuell freien Positionen zu nennen – zum Beispiel Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber, die möglichen Karrierewege und auch eine Bewerbungsmöglichkeit." Die Karriereseiten vieler Unternehmen seien noch verbesserungswürdig, betont Nils Abraham. Selbstverständlich sollten auch dort in Wort und Bild die im Rahmen des Employer Branding erarbeiteten Werte und Slogans zum Einsatz kommen.

(Andrea Pawlik, 2008 / Bild: Kristian Sekulic, Fotolia.com)



Einführung des Employer Brandings

Die Zustandsanalyse
Das Personalmarketing
Alle Abteilungen einbeziehen und den Erfolg kontrollieren
Die Umsetzung