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Recruiting Trends: Innovation ist Trumpf

Recruiting Trends: Innovation ist Trumpf

Innovative Strategien zur Personalbeschaffung sind mehr denn je Kernthema der Rekrutierung. Das Internet spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends Österreich". 


Zum vierten Mal hat das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit der  Monster Worldwide Austria GmbH Trends und Innovationen in der Personalbeschaffung untersucht. Der Ergebnisbericht liegt nun unter dem  Titel "Recruiting Trends 2010 Österreich" vor. Befragt wurden die 500 größten Unternehmen Österreichs.

Innovative Gestaltung der Personalbeschaffung

Die diesjährigen Studien-Ergebnisse zeigen, "dass die innovative Gestaltung der Personalbeschaffung eine zentrale Herausforderung für die Top-500-Unternehmen aus Österreich darstellt". Das jedenfalls bilanziert Professor Tim Weitzel, Inhaber des Lehrstuhls für  Wirtschaftsinformatik von der Otto-Friedrich Universität in Bamberg. "Die Studienteilnehmer erwarten im Jahr 2010 eine höhere Anzahl an Vakanzen als im Vorjahr", resümiert der Wissenschaftler. "Gleichzeitig wird prognostiziert, dass die Besetzbarkeit dieser offenen Stellen ähnlich schwierig wird wie in den vergangenen Jahren."

Alles deutet also auf einen bevorstehenden  "War for Talents" hin. Wer aus diesem als Gewinner hervorgehen will, dem bleibt nur eins, meint Weitzel: "Eine zeitgemäße Personalbeschaffung, die innovativen Maßnahmen und Lösungen offen gegenübersteht."

Zunehmender Einsatz des Internets als Recruitinginstrument

Ein Trend, den viele der befragten Firmen bereits erkannt haben.  Darauf weist jedenfalls der zunehmende Einsatz des Internets zur Rekrutierung geeigneter Kandidaten hin. Immerhin: Von den 500 größten österreichischen Firmen wurden seit 2007 erstmals mehr als drei Viertel der offenen Stellen über eine Internet-Plattform kommuniziert. Und das mit Erfolg. Für zwei Drittel der tatsächlich erfolgten Einstellungen sind die entsprechenden Online-Annoncen verantwortlich zu machen. 

Bei der Suche nach Informationen über Kandidaten greifen Personalverantwortliche ebenfalls auf das Internet zurück, hier hält sich die Euphorie über die entsprechenden Applikationen jedoch vergleichsweise in Grenzen. Karrierenetzwerke oder die Suchmaschine Google sind die Anwendungen mit der größten Nutzungshäufigkeit. Doch weniger als ein Viertel der Studienteilnehmer kann von sich behaupten, "häufig" oder "sehr häufig" darauf zurückzugreifen. 

Stellenwert von sozialen Netzwerken 

Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVz oder LinkedIn  nutzen die befragten Personaler noch seltener zur Informationssuche, ebenso gering schätzen sie die Bedeutung der gefundenen Details ein. "Hier werden zukünftige Studien zeigen, ob entsprechende Applikationen in Zukunft eine zunehmende Bedeutung für die Personalbeschaffung in Österreich bekommen", so  Professor Weitzel. 

(Sonja Dietz / Monster Worldwide Austria GmbH, 2010 / Bild: El Gaucho, Fotolia.com)




Die Studie "Recruiting Trends 2010 Österreich" und die Präsentation von Sven Laumer können Sie per mail an
presse@monster.at
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